Dauerhafte Haarentfernung

Wie funktioniert die dauerhafte Haarentfernung?

Die Haarentfernung mit dem Pulslicht-System SkinLight, welches ich in meinem Studio verwende, wird mit intensiven Lichtpulsen durchgeführt, die zu einer gezielten Aufheizung des Haarschaftes und damit Verödung der Haarwurzel führen. Das umgebende Gewebe wird nur in vernachlässigbarer Weise erwärmt und nicht geschädigt. Je nach Hauttyp, Haarfarbe (schwarz, braun, oder blond), Körperregion und Haardichte lassen sich die Haare in mind. 6 bis 12 Sitzungen entfernen. Weiße Haare und Velushaare (Flaum) können nicht entfernt werden, da ihnen das nötige Pigment namens Melanin fehlt, das Strahlung absorbieren könnte.

Bei einem Teil der Haare bleibt das Wachstum sofort nach der Behandlung aus, zum Teil wird die Haarwurzel so stark verödet, dass verbliebene Haarreste im Verlauf einiger Tage spontan ausfallen. Nicht desto trotz sind in jedem Fall mehrere Behandlungen erforderlich, da die Haare in unterschiedlichen Zeitabständen wachsen und Haare nur in der Wachstumsphase (anagene Phase), nicht aber in der Ruhephase (telogene Phase) mit dem Pulslicht-System epiliert werden können.

Heilpraktikerin Anna Kuhlmann

Welche Vorbereitungen solltest du treffen?

Vor der Behandlung und während des Behandlungszeitraumes solltest Du auf mechanisches Epilieren, Ausreißen oder Zupfen und auch die Epilation mit Wachs mindestens vier Wochen lang verzichten, weil derartige Maßnahmen den Wachstumszyklus stören. Zum Glück beeinflusst das Rasieren während der Behandlungszeit den Wachstumszyklus nicht und ist deshalb als gute Möglichkeit der Haarentfernung während der Behandlungszeit zulässig.

Unmittelbar vor der Behandlung werden die Haare glatt rasiert, damit sie bei der Behandlung nicht verbrennen und oberflächliche Reaktionen hervorrufen können. Die Haut ist sorgfältig von aufgetragenen Kosmetika etc. zu reinigen.

Um der Gefahr einer phototoxischen oder photoallergischen Reaktion vorzubeugen ist es wichtig, dass Du mir sagst, welche Medikamente Du zur Zeit einnimmst oder bis kurz vor der Behandlung eingenommen worden sind (z.B. Antibiotika, Eisenpräparate, bestimmte Schlafmittel etc.). Bestimmte Dermatosen können durch Lichteinwirkungen provoziert oder verschlimmert werden, weshalb ich davon unbedingt wissen muss. Vor der Behandlung solltest Du intensive Sonnenbäder, natürliche oder im Solarium, vermeiden.

Hautbereiche mit Tattoos oder Permanent-Make-Up kann ich leider nicht behandeln. Thermische Reaktionen bis hin zur Explosion der eingelagerten Pigmente sind nicht voraussehbar und können von Depigmentierung bis hin zur Narbenbildung führen.

Heilpraktikerin Anna Kuhlmann

Wie läuft die Behandlung ab?

Nach Rasur und Reinigung wird die Behandlungsfläche mit Gel bestrichen (wie Ultraschallgel, keine Nebenwirkungen bekannt). Das Handstück wird auf die Haut aufgesetzt und die Pulslicht-Blitze ausgelöst. Beim Auftreffen der Lichtenergie ist ein leichter Hitzeimpuls und ein Prickeln / Pieksen, etwa vergleichbar mit einem schnalzenden Gummiband, spürbar. Bei stärkerem Schmerzempfinden kann die Haut vor und während der Behandlung gekühlt werden (Eiswürfel, Kaltluftgerät).

Was sollte ich nach der Behandlung beachten?

Gelegentlich entsteht unmittelbar nach der Behandlung eine Rötung oder leichte Entzündung (perifollikuläres Erythem) ähnlich wie ein Sonnenbrand, die durch Kühlung schnell abklingen. Bereits Kühlpads im Gefrierfach vorzuhalten, wäre daher sicher Empfehlenswert. Außerdem ist es ratsam, jede starke UV Exposition (Sonnenbad, Solarium) für etwa 3 Wochen nach der Behandlung zu vermeiden bzw. die behandelten Hautareale z.B. durch Sonnenschutz mit hohem UV Schutzfaktor abzudecken.

Wie oft sollte die Behandlung wiederholt werden?

Abhängig von den unterschiedlich langen Haarzyklen und dem Anteil der Haare in der anagenen Phase (wachsend) sind in jedem Fall mehr oder weniger weitere Behandlungen (mind. 6 bis 12 Sitzungen) erforderlich, um möglichst viele Haare dauerhaft zu entfernen. Folgetermine sollten im Abstand von etwa 4 Wochen (Kopfbereich) bzw. etwa 6 Wochen (am Körper) vereinbart werden, längere Intervalle haben keinen negativen Einfluss auf die Ergebnisse.

Welche Risiken und möglichen Nebenwirkungen gibt es?

Nach der Behandlung kann sich die Haut für einige Stunden wie nach einem Sonnenbrand anfühlen. In seltenen Fällen tritt eine stärkere Rötung, Schwellung, Bläschen- oder Blasenbildung auf. In schweren Fällen solltest Du vorsorglich die betroffene Stelle steril abdecken und ggf. der Arzt aufsuchen. Durch entsprechende oberflächliche Medikamentation (Cremes) können die Nebenwirkungen vermindert werden. Selbst diese sehr seltenen Nebeneffekte heilen in aller Regel rasch problemlos ab und hinterlassen keine dauerhaften Schäden.

Bei einer kleinen Zahl von Menschen können photoallergische Reaktionen auftreten, sie werden nach einer Sensibilisierungsphase z.B. durch bestimmte Arzneimittel (Chlorpromazin, Sulfonamide u.a.) ausgelöst.

Bei bestimmten Hauttypen kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass die behandelten Areale nach dem Regenerationsprozess heller oder dunkler aussehen. Kosmetika mit Bergamottöl können eine Hyperpigmentierung begünstigen. Diese Pigmentverschiebungen normalisieren sich in aller Regel nach kurzer Zeit von selbst, können aber bis zu einigen Monate andauern. Eine wichtige Vorkehrung gegen Pigmentveränderungen ist Sonnenschutz.

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Anna Kuhlmann

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33813 Oerlinghausen

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